Selbstheilungsberatung für Frauen nach der Methode Wildwuchs®
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Forschung
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Literatur - Quellen - Links

Die Einheit von Körper – Seele – Geist im Interesse der Forschung

Ich stimme mit der Auffassung überein, dass im Menschen selbstregulierende Kräfte wirken, die in Wechselwirkung mit der „äußeren“ und „inneren“ Umwelt (Kritischer Realismus) stehen und die bei günstigen Bedingungen natürliche Ordnungen von selbst bilden . Die Vorstellung einer ursprünglich unlösbaren Einheit von körperlichen, seelischen und geistigen Vorgängen reicht bis in sehr alte Heiltraditionen der Menschheitsgeschichte zurück und findet z.B. in der Isomorphieannahme von W. Köhler ihren wissenschaftlichen Ausdruck.

Vor etwa 20 Jahren entstand ein neuer Forschungszweig in der Medizin, die Psycho-Neuro-Immunologie. Sie sucht nach Erkenntnissen und genaueren Aufschlüssen über die Feinabstimmung der gegenseitigen Beeinflussung der komplexen Regelkreise von Gehirn, Psyche, Nervensystem, Hormonsystem und Immunsystem.

Dieses Netzwerk ist über elektrische Nervenimpulse und über biochemische Botenstoffe miteinander verbunden und in den gesamten Organismus eingewoben.
Neurotransmitter – so genannte Botenstoffe – sind das Alphabet der Sprache, in der Gehirn und zum Beispiel Immunsystem miteinander kommunizieren. Sie werden im Gehirn produziert und haben Rezeptoren an den Nerven- und an den Immunzellen. Immunzellen wiederum produzieren auch Hormone und haben Rezeptoren für Hormone. Das Immunsystem ist also auch ein Teil des Hormonsystems.

Alle diese Botenstoffe haben eine gemeinsame Grundstruktur: sogenannte Peptide. Die neuesten Entdeckungen der Molekularbiologen beweisen nun, dass Peptide nicht nur vom Gehirn, vom Hormon- oder Immunsystem hergestellt werden, sondern auch von Magen, Darm, Nieren oder dem Herzen. Auf der Ebene der Peptide ist tatsächlich alles mit allem verbunden.

Wie jedoch das Gehirn unsere Gedanken und Gefühle in ein Muster von Neurotransmittern und Peptiden übersetzt, wie das Geistige zum Stofflichen wird oder umgekehrt, das - ist noch ein großes Geheimnis.

Wichtige Erkenntnisse

die durch zahlreiche Untersuchungen und persönlichen Erfahrungen Betroffener bestätigt sind:

  • Eine entspannte Patientin und ein entspannter Patient, die über ihre Krankheit Bescheid wissen und die Signale ihres Körpers hören und verstehen, haben unabhängig von der Diagnose bessere Genesungsaussichten als jene, die ihren Körper überhören.

  • Die Überzeugung, auf den Körper und die Gesundheit Einfluss nehmen zu können, ist ein starkes und ausreichendes Mittel dafür, dass dieser Einfluss auch wirklich stattfindet.

  • Menschen, die in Krisenzeiten auf stabile und harmonische Beziehungen zählen können, haben auch einen besseren Zugang zu ihrem Selbstheilungspotential.

  • Die Hoffnung auf Heilung und der Glaube an die Wirksamkeit einer Behandlung – oder an die Fähigkeit der Behandelnden -– sind eine stark mitbestimmende Kraft im Heilungsprozess.

  • Die Dynamik des Immunsystems reagiert auf soziale Erfahrungen bzw. psychosoziale Stressoren. Stress, der nicht mehr abgebaut werden kann, schwächt das Immunsystem. Das heißt, es bilden sich zu wenige Abwehrzellen und/oder sie werden nicht dahin befördert, wo sie notwendig wären.

  • Methoden wie Entspannung, Meditation und Trance verändern Körperfunktionen wie Puls, Herzschlag, die Ausschüttung bestimmter Hormone usw. messbar – und sie verbessern die Befindlichkeit.

  • Wir reagieren meist nicht direkt auf die äußere Welt, sondern auf das Bild, das wir uns von ihr und von uns machen. Der Körper orientiert sich nicht an der Landschaft, sondern an der Landkarte. Daher kommt den Gedanken und Vorstellungen, die den Heilungsprozess begleiten, eine überaus wichtige Bedeutung zu.

  • Gefühle beeinflussen die Gesundheit und die Genesung von einer Krankheit maßgeblich, denn sie sind eine stark bestimmende Kraft im Immunsystem.

  • Überzeugungen beeinflussen die Gefühle und damit auch die Gesundheit.

  • Wir können lernen, unsere Überzeugungen, Einstellungen und Gefühle zu beeinflussen